Unsere EinrichtungenWeltKinderLachen






Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]


 

Heilpädagogisches Kinderheim

  • 7-Tage-Gruppen
  • 5-Tage-Gruppen
  • Jugendwohngruppe
  • Erziehungsstellen
  • Inobhutnahmen
  • Tagesgruppen
  • Ambulante Hilfen
  • Betreutes Wohnen für Jugendliche

Pädagogische Konzeption

1. Für wen sind unsere Angebote gedacht (Zielgruppe)?

Die Angebote des Pädagogischen Zentrums St. Josef im Kinder- und Jugendhilfebereich richten sich an:

  • Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten
  • Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und sonderpädagogischem Förderbedarf (= Besuch der internen Dr.-Nardini-Schule, Privates Förderzentrum, emotionale und soziale Entwicklung). Siehe Schulkonzept!
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die Hilfen bei der Verselbständigung bedürfen
  • Familien in Belastungssituationen, bei denen eine positive Entwicklung der Kinder in Frage gestellt ist


Eine Aufnahme von Kindern in eine Hilfemaßnahme in der stationären Jugendhilfe ist ab dem 6. Lebensjahr möglich, bei den ambulanten Hilfen gilt diese Altersgrenze nicht. Bei Bedarf können junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr unterstützt werden. Voraussetzung dafür sind ein Antrag des jungen Menschen und eine Anerkennung des Hilfebedarfes durch das zuständige Jugendamt.



2. Was soll erreicht werden (Ziele)?

Übergeordnete Ziele der Arbeit im Kinder- und Jugendhilfebereich des Pädagogischen Zentrums sind eine Rückführung in die Familie oder die notwendigen Voraussetzungen für eine eigenständige und selbstverantwortliche Lebensführung zu schaffen.
Konkret bedeutet dies, dass die Betreuung und Therapie der Kinder und Jugendlichen auf die Entwicklung folgender Fähigkeiten abzielt:

  • Anbahnung eines realitätsgerechten Individual- und Sozialverhaltens
  • Stabilisierung adäquater Verhaltensweisen für Familie, Schule, Lehre, Beruf und das weitere soziale Umfeld
  • Erfolgreicher Schulabschluss an der Regelschule oder der internen Dr.-Nardini-Schule (Privates Förderzentrum, emotionale und soziale Entwicklung) (siehe Schulkonzept!)
  • Erwerb von sozialen und kommunikativen Kompetenzen
  • Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls
  • Entwicklung einer realistischen Lebensplanung
  • Aufbau eines Wertesystems und moralischen Bewusstseins als Richtschnur eigenen Handelns
  • Erlangung einer kognitiven und emotionalen Stabilität
  • Erwerb von Fähigkeiten zur Bewältigung alltagsnotwendiger Aufgaben
  • Möglichkeit der Neuorientierung in der Familie und dabei Verbesserung der intrafamiliären Beziehungs- und Interaktionsfähigkeiten
  • Verbesserung der Erziehungsfähigkeit der Sorgeberechtigten

Diese eher allgemein formulierten Ziele werden im Rahmen der Betreuung und Therapie jeweils auf den Einzelfall abgestimmt. Es werden deshalb spezifische, auf die Problemlage des Kindes / Jugendlichen zugeschnittene und erreichbare Therapie- und Entwicklungsziele erarbeitet.

 



3. Welche Methoden werden dabei angewandt?

Grundsätzlich wird mit der Festlegung einer Hilfeform auch eine Vorauswahl der in Frage kommenden Methoden getroffen.
Im Aufnahmegespräch bzw. in den regelmäßig stattfindenden Hilfeplankonferenzen werden Ziele und Behandlungsformen festgelegt und überprüft.
In der Erziehungsplanung werden die erarbeiteten Ziele und Behandlungsformen in konkrete und überschaubare Schritte eingeteilt.
Für alle Hilfeformen, bei denen Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene in einer Gruppe zusammenleben, ist das "therapeutische Milieu" der Gruppe die Grundlage für den "Heilungsprozess".
Darüber hinaus können bei entsprechender Indikation von Psychologen/innen und von pädagogischen Mitarbeiterinnen mit Zusatzqualifikationen folgende Hilfen und Behandlungen durchgeführt werden:

  • Spieltherapie (für Kinder, jeweils einzeln)
  • Heilpädagogische Spielbehandlung (für Kinder, einzeln oder in Kleingruppen)
  • Gesprächstherapie (für Jugendliche und Erwachsene, einzeln oder für Paare)
  • Kunsttherapie
  • Erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Heilpädagogische Übungsbehandlung
  • Thematische, zeitlich begrenzte Trainings wie Antiaggressionstraining, Coolnesstraining etc.

Bei Bedarf werden für spezielle Hilfen und Behandlungsformen in enger Zusammenarbeit auch externe Fachkräfte, Dienste und Institutionen in Anspruch genommen.

Bei den ambulanten Hilfen kommen insbesondere Methoden der Einzelfallhilfe wie Einzel- und Familiengespräche, Begleitung, Anleitung und Unterstützung bei der Wahrnehmung erzieherischer, versorgungs- und existenzsichernder Aufgaben und Termine, Beratung in Partnerschaftsfragen und Einüben von sozialen Kompetenzen zur Anwendung.


Birgit Aimer-Liss, Christina Hofbeck Petra Frank, Christina Hofbeck Petra Frank, Christina Hofbeck
Christina Hofbeck
Diplom-Psychologin
Petra Frank
Diplom-Psychologin
Ines Benincasa
Psychologin MA


4. Wer leistet diese Arbeit?

Aus der Beschreibung des Klientel`s wird deutlich, dass für die Erfüllung der vielschichtigen Aufgaben bei der Betreuung und Therapie der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein multiprofessionelles Team erforderlich ist.
Im Kinder- und Jugendhilfebereich des Pädagogischen Zentrums arbeiten deshalb:

  • Psychologen/innen (Dipl., BA, MA)
  • Pädagogen/innen (Dipl., BA, MA)
  • Sozialpädagogen/innen (Dipl., BA, MA)
  • Heilpädagogen/innen
  • Erzieher/innen
  • Hauswirtschaftskräfte
  • Verwaltungsfachkräfte
  • Erziehungsleitung
  • Heimleitung

Zudem findet eine enge Zusammenarbeit mit den Fachärzten der Region und der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Regensburg statt.

Um einen permanenten Informationsaustausch zu gewährleisten, finden regelmäßige Teamsitzungen statt. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter/Innen zur Förderung der Kompetenz an internen und externen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Einige Mitarbeiter/Innen befinden sich außerdem in einer Weiterbildung zum/r Erlebnispädagogen/in.

Einen weiteren Baustein zur Qualitätssicherung stellt die regelmäßige externe Team- und Fallsupervision dar.

Bei Kindern und Jugendlichen, die unsere interne Dr.-Nardini-Schule (Privates Förderzentrum, emotionale und soziale Entwicklung) besuchen, werden die zuständigen Lehr- und Fachkräfte der Schule in alle relevanten Prozesse und Entscheidungen einbezogen.

 


5. Wo findet dies alles statt?

Für die teilstationären Hilfeformen stehen großzügige neu renovierte Gruppenräume im Hauptbau und für die vollstationären Hilfeformen fünf neue Gruppenhäuser zur Verfügung. Die ausgelagerte Jugendwohngruppe ist in einem Mietshaus in Neumarkt untergebracht. Die heilpädagogische Mädchenwohngruppe "Alma" ist in einem Mietshaus in Parsberg in unmittelbarer Nähe zur Zentraleinrichtung untergebracht. Ebenfalls in Parsberg sowie in der näheren Region sind Wohnungen für das Betreute Wohnen angemietet.
Alle ambulanten Hilfemaßnahmen sind lebensweltorientiert und werden in der Wohnung der Betreuten und deren Umfeld durchgeführt.
Bei Bedarf und in Absprache mit den Kostenträgern können weitere Hilfeformen an unterschiedlichen Standorten eingerichtet werden.

 


Partizipation im PÄZ





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